Richtige Implantatprothetik für langfristigen Erfolg mit Implantaten BioniQ Plus
Dr. Volker Bonatz, M.Sc., M.Sc.
- Volker Bonatz studierte Zahnheilkunde an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und absolvierte seine Assistenzzeit in der Marinesanitätsstaffel Wilhelmshaven und in Fachpraxen.
- 2010 absolvierte er den Master of Science (M.Sc.) orale Chirurgie/Implantologie und 2013 den Master of Science (M.Sc.) ästhetisch-rekonstruktive Zahnheilkunde.
- Er ist Referent im In- und Ausland für implantologisch-prothetische Fragestellungen und Mitglied der DGOI-Fachgesellschaft.
- Er betreibt eine privat orientierte Praxis in Landau mit Schwerpunkt Implantologie und ästhetisch-funktionelle Behandlung. Für seine Patienten sucht er nach ästhetischen sowie jahrelang funktionsfähigen Lösungen mit Rücksichtnahme auf ihre Geschicklichkeit und ihren Kostenrahmen.
„Der Fall zeigt vorbildliche Gewebestabilität, weil LASAK-Implantate ihre Qualität haben, die Versorgung prothetisch nicht ‚überreizt‘ wurde und die Patientin trotz hoheren Alters befriedigend reinigt.“
Anamnese
Die über 70-jährige Patientin mit einem deutlich subcoronal zerstörten Zahn 26, der in eine über 30 Jahre alte Brückenkonstruktion einbezogen war. Der zerstörte Zahn 26 sowie die Wurzeln wurden ohne Osteotomie entfernt. Es wurde geplant, Implantate BioniQ® Plus in den Bereichen 25 und 27 einzusetzen.
Klinischer Fallbericht BioniQ®
Die Ausgangsituation – der Zahn 26 ist subcoronal zerstört.
Nach Ausheilung wurden zwei 12 mm lange Implantate BioniQ® Plus mit 3,5 mm Durchmesser und 1,7 mm hohem maschinellen Hals inseriert und gleichzeitig war der Bereich mit Eigenknochen und PORESORB-TCP augmentiert. Die augmentierte Stelle wurde mit einer Kollagenmembran (Collagene AT®) bedeckt.
Die Auswahl dieses Impantattypes berücksichtigte die ästhetischen Besonderheiten des oberen Seitenzahnbereiches.
Postoperatives Kontrollbild: der Gingivaformer an 24 muss noch nachgezogen werden.
Die prothetische Phase schloss sich fünf Monate nach der offenen Einheilung an.
Der nach der Freilegung ermittelte ISQ-Wert betrug 74 ISQ an beiden Implantaten BioniQ® Plus.
Die okklusal offene und durchschraubbare Konstruktion.
Der ZTM entschied sich für die Fertigstellung der Prothetik „in einer Sitzung“. Die Modellsituation mit einer auf den konfektionierten Abutments aufgesetzen Zirkonoxidbrücke.
Beide Ästhetikabutments mit parodontalfreundlicher cervicaler Formgebung sind intraoral verschraubt.
Hervorragender Sitz und funktionsfähiges sowie hoch ästhetisches Ergebnis. Der finale Zahnersatz wurde fünf Monate nach Implantation aufgesetzt. Die okklusalen Schraubenöffnungen wurden „servicefreundlich“ mit Komposit verschlossen.
Röntgenkontrollaufnahme 23 Monate nach Implantation.
Gute Gewebestabilität zeigt sich auch 23 Monate nach der Implantateinsetzung. Die befriedigende Reinigung trägt auch zu dieser bei.












